Leben und Schreiben

Manchmal lassen sich Leben und Schreiben tatsächlich gar nicht so leicht miteinander vereinbaren. Wenn man einen vollen Terminplan hat, einen anstrengenden Job oder wie ich im Moment drei kleine Kinder, denen man natürlich sehr viel Aufmerksamkeit geben möchte, und die diese auch brauchen.

dungelbeck_januar2017_04

Es gibt Tage, da hat man eine gute Idee im Kopf, kommt aber noch nicht einmal dazu, sie wirklich in Wort zu fassen, geschweige denn aufzuschreiben, weil man zu viel um die Ohren hat. dann gibt es Momente in denen man endlich mal Zeit hätte zu schreiben, weil in meinem Fall vielleicht alle Kinder früh im Bett sind, aber man ist zu müde oder der Kopf bleibt leer oder man kann sich nicht aufraffen.

Und dennoch lässt mich der Gedanke an das Schreiben nie wirklich los. Wenn ich länger gar nicht dazu komme, entsteht in mir regelrecht der Drang, wieder Geschichten zu Papier zu bringen  und ich glaube mittlerweile, dass das nie ganz aufhören wird, weil es schon so lange so ist, dass die Lust zu schreiben immer unterschwellig da ist, um sich dann wieder irgendwann zu entfalten.

Das Gute daran, wenn man manchmal erzwungenermaßen eine Pause einlegen muss ist, dass man danach oft erst merkt, dass man in dieser Phase gute Ideen hatte, die immer noch im Hinterkopf sind, so dass es einem danach leichter fällt mit einer Geschichte vorwärts zu kommen, weil man neues Material gesammelt hat.

Außerdem habe ich gemerkt, dass ich ein gewisses Maß an Beschäftigung brauche, da ich, sonst in eine Art Loch falle und sehr viel weniger zu Stande bringe als wenn ich im Stress bin. Wenn ich zum Beispiel weiß, dass ich zwei Stunden habe, um an einer Geschichte weiter zu arbeiten, fange ich eher damit an, als wenn ich den ganzen Tag Zeit hätte und mich statt einfach etwas zu schreiben lieber in Selbstzweifeln verliere.

Zwar habe ich Angst, dass mein liebstes Hobby wieder sehr zurückstecken muss, wenn ich im April wieder in meinen Beruf zurückkehre, aber ich hoffe auch, dass dieses Blog mir dabei hilft mich daran zu erinnern, wie wichtig es mir ist und wie gut es mir tut, wenn ich mir immer mal wieder Zeit dafür frei räume.

 

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s