Vorbilder und Einflüsse

Jeder Autor ist sich vermutlich darüber bewusst, dass es in seinem Leben Dinge gab, die einen so starken Eindruck hinterlassen haben, dass sie die Art beeinflussen wie er oder sie heute schreibt. Natürlich sind das häufig Geschichten und Bücher, es können aber auch Erlebnisse ganz anderer Art sein. Um zu einem eigenen Schreibstil zu finden ist es meiner Meinung nach wichtig sehr offen für alles zu sein, was um einen herum passiert und jeder der schreibt hatte bestimmt schon mal den Gedanken, dass er etwas, das er sieht oder erlebt oder auch nur hört in einer Geschichte verwenden könnte.aas_2017_garten02

Heute möchte ich mir ein paar Gedanken darüber machen, was mich im Laufe der Jahre am meisten geprägt hat und auf die eine oder andere Art in meinen Geschichten auftaucht.

Ein Buch gibt es, das mich in meiner Kindheit ganz besonders beeindruckt hat und dem ich bis heute dankbar bin, dass es zum ersten Mal den Wunsch zu schreiben in mir ausgelöst hat. Ich spreche von Michael Endes “Die unendliche Geschichte”. Als meine Mutter es uns damals vorgelesen hat, hatte ich selbst erst vor kurzem Lesen gelernt, aber es wurde schnell zu meinem liebsten Hobby und ich konnte gut nachvollziehen, dass Bastian Balthasar Bux die Idee von einer Geschichte, die niemals endet so wundervoll fand. Noch mehr beeindruckt hat mich dann aber die Tatsache, dass Michael Ende im späteren Teil des Buches so viele Geschichten anfängt und sie dann mit den Worten “Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden”, dem Leser sozusagen überlässt. Damals habe ich mir vorgenommen irgendwann all diese Geschichten fertig zu schreiben. Das habe ich zwar nie getan, aber dafür habe ich viele andere Geschichten in fanfictions für mich weitererzählt. Ich bin froh, dass ich durch “Die unendliche Geschichte” so früh verstanden habe, dass ein Buch nicht dann enden muss, wenn der Autor aufhört zu schreiben, sondern in den Köpfen der Leser weiterleben kann,

Die nächste Erfahrung, die mich sehr geprägt hat, war deutlich weniger schön und zwar war es die Tatsache, dass ich ungefähr zwei Jahre zwischen meinem 13. und 15. Lebensjahr eine extreme Außenseiterin in meiner Schulklasse war und auch sonst kaum Freunde hatte. Und auch abgesehen davon hatte ich mit meiner Zeit als Teenager extrem große Schwierigkeiten und hatte das Gefühl, keine Kontrolle über mein Leben zu haben. Bis heute glaube ich, dass diese Phase für viele Menschen extrem hart und prägend ist und ich habe große Anerkennung für Jugendliche, weil ich immer noch gut in Erinnerung habe, mit was man sich in dieser Phase herumschlagen muss, ohne wirklich eine Wahl zu haben. Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass diese Zeit für das was ich heute schreibe sehr wichtig war.

Mit zwanzig ging es dann total bergauf für mich und das Studium war total mein Ding. In diese Phase fiel dann auch erst meine Begegnung mit “Harry Potter” und gleichzeitig gehörte ich das erste Mal zu einem fandom. Es war für mich absolut faszinierend zu lesen, was fanfiction Autoren in die Geschichte hineininterpretierten und wie glaubwürdig und gut geschrieben ihre Geschichten waren. Bis heute finde ich, dass fanfictions sehr viel mit Toleranz und Offenheit zu tun haben und damit, eine andere Perspektive einzunehmen.

Der Harry Potter fandom dem ich damals angehörte war bunt, liebenswert und ein bisschen verrückt. Ich habe seitdem auch deutlich unangenehmere fandoms kennengelernt, in denen es beinahe Kriege um ein ship gibt, aber meine erste Begegnung war einfach nur schön und hat mich ganz sicher für mein leben geprägt. Ich habe bis heute das Gefühl, dass ich während meines Studiums zwei Jahre auf Hogwarts gelebt habe.

Über den Potter fandom gelangte ich dann zu Mangas und Animes, da viele der Leute, die ich über Harry Potter kennengelernt hatte anfingen, sich dafür zu interessieren. Zunächst war ich etwas abgeneigt, da ich dachte, dass ich mit dem Zeichenstil nie besonders viel würde anfangen können. Oh Mann, wie sehr sich das geändert hat. Es gibt einige Mangas, die mich so tief berührt haben mit ihrer Geschichte und ihren Charakteren, wie ich es nie für möglich gehalten habe. Ganz besonders “Gravitation”, “Fake”, “Banana Fish” und “Berserk”. Auch die Mangas von Kaori Yuki habe ich geliebt. Es gab eine Zeit in der ich jeden Monat dem Veröffentlichungsdatum der neuen Bände entgegen gefiebert habe. Als ich den letzten Band von “Fake” in den Händen hielt, haben mir regelrecht die Knie gezittert. Ich mag das Düstere und Abgründige, das vielen Mangas zu eigen ist, vor allem “Berserk” oder “Angel Sanctuary”. Auf der anderen Seite findet man kaum jemals so lebensfrohe und liebenswerte Charaktere wie zum Beispiel Shuichi aus “Gravitation” oder Setsuna aus “Angel Sanctuary”. Diese Kontraste, zusammen mit der ganz eigenen Ästhetik die jedes Manga hat, haben mich schwer beeindruckt.

Ein Genre, das mich prägt seit ich die ersten Vertreter seiner Art kennengelernt habe, ist das des Horrors. Ich weiß gar nicht mehr wie viele schlaflose Nächte ich als Teenager hinter mich gebracht habe, weil sich meine Gedanken um einen Roman von Stephen King drehten und mich das, was ich dort gelesen hatte nicht losließ. Auch wenn ich vielleicht nicht gerade Horror schreiben werde, mag ich es, wenn Geschichten eine düstere Seite haben und bis heute grusele ich mich beim Lesen gern. Von Stephen King waren es besonders “Es”, “The Shining” und “Das Mädchen”, die mir besonders nahe gingen. Des weiteren liebe ich Filme über Zombies. Zombies sind meine liebsten Monster, weil ich das Gefühl habe, dass sie viele reale Probleme oder Gefahren der Realität in sich vereinen. “The Walking Dead” finde ich demenstprechend auch toll.

Dann gibt es noch eine Serie, die ich erst in letzter Zeit gesehen habe und von der ich vorher nicht im geringsten erwartet hätte, dass sie mich so stark beeindrucken würde. Und zwar geht es um “Teen Wolf”. Ich weiß selbst, wie albern der Titel klingt und ich habe nur angefangen sie zu gucken, weil Sterek das beliebteste M/M pairing auf meiner fanfiction Plattform A03 ist, aber meine Güte, hat mich diese Serie beeindruckt. Ich bin sicher, dass es möglich ist sie zu gucken und zu denken, dass sie eher flache Unterhaltung ist, aber ich liebe einfach alles an ihr: Die Dialoge, die Art wie Scotts Umgang mit seinem Werwolf-Dasein beschrieben ist, die Darstellung der Highschool und ganz besonders verehre ich die Charaktere, allen voran Scott und Stiles. Irgendetwas an dieser Serie berührt mich extrem tief und ich bin so froh, dass ich ihr eine Chance gegeben habe.

Das sind natürlich noch lange nicht alle Einflüsse, die ich aufzählen könnte, aber möchte nicht zu viele auf einmal nennen. Ich bin allerdings extrem neugierig darauf, was euch beeindruckt und geprägt hat, ganz egal ob ihr schreibt oder nicht.

Jeder Autor ist sich vermutlich darüber bewusst, dass es in seinem Leben Dinge gab, die einen so starken Eindruck hinterlassen haben, dass sie die Art beeinflussen wie er oder sie heute schreibt. Natürlich sind das häufig Geschichten und Bücher, es können aber auch Erlebnisse ganz anderer Art sein. Um zu einem eigenen Schreibstil zu finden ist es meiner Meinung nach wichtig sehr offen für alles zu sein, was um einen herum passiert und jeder der schreibt hatte bestimmt schon mal den Gedanken, dass er etwas, das er sieht oder erlebt oder auch nur hört in einer Geschichte verwenden könnte.

Heute möchte ich mir ein paar Gedanken darüber machen, was mich im Laufe der Jahre am meisten geprägt hat und auf die eine oder andere Art in meinen Geschichten auftaucht.

Ein Buch gibt es, das mich in meiner Kindheit ganz besonders beeindruckt hat und dem ich bis heute dankbar bin, dass es zum ersten Mal den Wunsch zu schreiben in mir ausgelöst hat. Ich spreche von Michael Endes “Die unendliche Geschichte”. Als meine Mutter es uns damals vorgelesen hat, hatte ich selbst erst vor kurzem Lesen gelernt, aber es wurde schnell zu meinem liebsten Hobby und ich konnte gut nachvollziehen, dass Bastian Balthasar Bux die Idee von einer Geschichte, die niemals endet so wundervoll fand. Noch mehr beeindruckt hat mich dann aber die Tatsache, dass Michael Ende im späteren Teil des Buches so viele Geschichten anfängt und sie dann mit den Worten “Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden”, dem Leser sozusagen überlässt. Damals habe ich mir vorgenommen irgendwann all diese Geschichten fertig zu schreiben. Das habe ich zwar nie getan, aber dafür habe ich viele andere Geschichten in fanfictions für mich weitererzählt. Ich bin froh, dass ich durch “Die unendliche Geschichte” so früh verstanden habe, dass ein Buch nicht dann enden muss, wenn der Autor aufhört zu schreiben, sondern in den Köpfen der Leser weiterleben kann,

Die nächste Erfahrung, die mich sehr geprägt hat, war deutlich weniger schön und zwar war es die Tatsache, dass ich ungefähr zwei Jahre zwischen meinem 13. und 15. Lebensjahr eine extreme Außenseiterin in meiner Schulklasse war und auch sonst kaum Freunde hatte. Und auch abgesehen davon hatte ich mit meiner Zeit als Teenager extrem große Schwierigkeiten und hatte das Gefühl, keine Kontrolle über mein Leben zu haben. Bis heute glaube ich, dass diese Phase für viele Menschen extrem hart und prägend ist und ich habe große Anerkennung für Jugendliche, weil ich immer noch gut in Erinnerung habe, mit was man sich in dieser Phase herumschlagen muss, ohne wirklich eine Wahl zu haben. Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass diese Zeit für das was ich heute schreibe sehr wichtig war.

Mit zwanzig ging es dann total bergauf für mich und das Studium war total mein Ding. In diese Phase fiel dann auch erst meine Begegnung mit “Harry Potter” und gleichzeitig gehörte ich das erste Mal zu einem fandom. Es war für mich absolut faszinierend zu lesen, was fanfiction Autoren in die Geschichte hineininterpretierten und wie glaubwürdig und gut geschrieben ihre Geschichten waren. Bis heute finde ich, dass fanfictions sehr viel mit Toleranz und Offenheit zu tun haben und damit, eine andere Perspektive einzunehmen.

Der Harry Potter fandom dem ich damals angehörte war bunt, liebenswert und ein bisschen verrückt. Ich habe seitdem auch deutlich unangenehmere fandoms kennengelernt, in denen es beinahe Kriege um ein ship gibt, aber meine erste Begegnung war einfach nur schön und hat mich ganz sicher für mein leben geprägt. Ich habe bis heute das Gefühl, dass ich während meines Studiums zwei Jahre auf Hogwarts gelebt habe.

Über den Potter fandom gelangte ich dann zu Mangas und Animes, da viele der Leute, die ich über Harry Potter kennengelernt hatte anfingen, sich dafür zu interessieren. Zunächst war ich etwas abgeneigt, da ich dachte, dass ich mit dem Zeichenstil nie besonders viel würde anfangen können. Oh Mann, wie sehr sich das geändert hat. Es gibt einige Mangas, die mich so tief berührt haben mit ihrer Geschichte und ihren Charakteren, wie ich es nie für möglich gehalten habe. Ganz besonders “Gravitation”, “Fake”, “Banana Fish” und “Berserk”. Auch die Mangas von Kaori Yuki habe ich geliebt. Es gab eine Zeit in der ich jeden Monat dem Veröffentlichungsdatum der neuen Bände entgegen gefiebert habe. Als ich den letzten Band von “Fake” in den Händen hielt, haben mir regelrecht die Knie gezittert. Ich mag das Düstere und Abgründige, das vielen Mangas zu eigen ist, vor allem “Berserk” oder “Angel Sanctuary”. Auf der anderen Seite findet man kaum jemals so lebensfrohe und liebenswerte Charaktere wie zum Beispiel Shuichi aus “Gravitation” oder Setsuna aus “Angel Sanctuary”. Diese Kontraste, zusammen mit der ganz eigenen Ästhetik die jedes Manga hat, haben mich schwer beeindruckt.

Ein Genre, das mich prägt seit ich die ersten Vertreter seiner Art kennengelernt habe, ist das des Horrors. Ich weiß gar nicht mehr wie viele schlaflose Nächte ich als Teenager hinter mich gebracht habe, weil sich meine Gedanken um einen Roman von Stephen King drehten und mich das, was ich dort gelesen hatte nicht losließ. Auch wenn ich vielleicht nicht gerade Horror schreiben werde, mag ich es, wenn Geschichten eine düstere Seite haben und bis heute grusele ich mich beim Lesen gern. Von Stephen King waren es besonders “Es”, “The Shining” und “Das Mädchen”, die mir besonders nahe gingen. Des weiteren liebe ich Filme über Zombies. Zombies sind meine liebsten Monster, weil ich das Gefühl habe, dass sie viele reale Probleme oder Gefahren der Realität in sich vereinen. “The Walking Dead” finde ich demenstprechend auch toll.

Dann gibt es noch eine Serie, die ich erst in letzter Zeit gesehen habe und von der ich vorher nicht im geringsten erwartet hätte, dass sie mich so stark beeindrucken würde. Und zwar geht es um “Teen Wolf”. Ich weiß selbst, wie albern der Titel klingt und ich habe nur angefangen sie zu gucken, weil Sterek das beliebteste M/M pairing auf meiner fanfiction Plattform A03 ist, aber meine Güte, hat mich diese Serie beeindruckt. Ich bin sicher, dass es möglich ist sie zu gucken und zu denken, dass sie eher flache Unterhaltung ist, aber ich liebe einfach alles an ihr: Die Dialoge, die Art wie Scotts Umgang mit seinem Werwolf-Dasein beschrieben ist, die Darstellung der Highschool und ganz besonders verehre ich die Charaktere, allen voran Scott und Stiles. Irgendetwas an dieser Serie berührt mich extrem tief und ich bin so froh, dass ich ihr eine Chance gegeben habe.

Das sind natürlich noch lange nicht alle Einflüsse, die ich aufzählen könnte, aber möchte nicht zu viele auf einmal nennen. Ich bin allerdings extrem neugierig darauf, was euch beeindruckt und geprägt hat, ganz egal ob ihr schreibt oder nicht.

 

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s