Writing Essentials

Für mich gibt es ein paar Dinge – man könnte fast schon sagen Rituale – die eng mit dem Schreiben verbunden sind. Weil sie dazu beitragen, dass es mir leichter fällt in die richtige Stimmung für das Schreiben zu kommen oder weil ich durch sie einfach inspiriert werde. Über ein paar davon möchte ich im heutigen post schreiben.aas_2017_garten03

Wenn ich weiß, dass ich etwas Zeit zum Schreiben habe, habe ich es mir angewöhnt, mir zunächst einmal eine Tasse Tee zu machen. Das dauert immer ein wenig und solange der Tee zieht versuche ich schon über das nachzudenken, was ich heute schreiben möchte. Außerdem ist das so eine Art Anfangsritual für mich und wenn ich meine Tasse Tee auf dem Schreibtisch stehen habe weiß ich, dass ich auf jeden Fall schreiben und nicht noch irgendetwas anderes anfangen werde. Ich liebe schwarzen Tee, aber da ich meistens Abends schreibe und nicht schlafen kann wenn ich Koffein trinke, habe ich für diesen Zweck Kräutertee für mich entdeckt, den ich total wohlschmeckend finde. Außerdem mag ich auch den Duft total gern und dieser ist für mich mittlerweile auch eng mit dem Schreiben verbunden.

Für die meisten Romane und fanfictions, die ich bisher verfasst habe hatte ich eine eigene CD oder eine eigene Playlist, die ich immer wieder gehört habe. Das mussten gar nicht viele Lieder sein, denn ich mag es, wenn ich während des Schreibens an einem Projekt immer in einer ähnlichen Stimmung bin. Für meine erste Harry Potter fanfiction habe ich “Horses” von Patti Smith rauf und runter gehört. Ich konnte nicht schreiben wenn es nicht lief. Für den zweiten Teil lief dann meist “No more shall we part” von Nick Cave. Beides großartige Alben, die ich immer noch gerne höre. Für meinen Fantasyroman hatte ich eine playlist mit Lieder von “Deine Lakaien” und ich habe das Gefühl, dass die wunderbar dunkle Stimmung der Lieder mich beim Schreiben beeinflusst hat. Im Moment ist es allerdings so, dass tagsüber so viel Trubel um mich herum herrscht, dass ich zum Schreiben ganz gerne Ruhe habe. Wenn meine kids etwas älter sind wird sich das vermutlich wieder ändern. 

Baden ist für mich auch mit Schreiben verbunden. Nicht, dass ich in der Badewanne schreibe. Dazu habe ich zuviel Angst um meinen Laptop, ungeschickt wie ich nunmal bin. Aber in der Badewanne kann ich am besten entspannen und liebe es, über meine Geschichten nachzudenken.

Ähnlich geht es mir bei langen Zug- oder Autofahrten oder beim Spazieren gehen. Ich glaube die meisten meiner Geschichten sind in meinem Kopf entstanden, wenn ich irgendwie unterwegs war. Anscheinend brauche ich die Bewegung, damit meine Gedanken in Fluss kommen.

Yoga ist auch etwas, das für mich mittlerweile eng mit dem Schreiben verbunden ist. Zwar geht es beim Yoga eigentlich darum, nicht mehr bewusst nachzudenken und den Kopf komplett frei zu bekommen. Aber ich habe festgestellt, dass es mir trotzdem dabei hilft zu schreiben, wenn ich regelmäßig Yoga praktiziere. ich habe das Gefühl, dass Barrieren in meinem Kopf dabei regelrecht aufgehoben werden. Manchmal habe ich nach einer Yoga Einheit eine Idee, wie eine Geschichte weitergehen kann, ohne dass ich bewusst darüber nachgedacht hätte.

Wie geht es dir? Gibt es für dich auch bestimmte Dinge oder Handlungen, die mit dem Schreiben verbunden sind?

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