Zum Schreiben zwingen?

Natürlich, wenn man wie ich das Schreiben als Hobby betreibt, sollte man sich eigentlich nicht zum Schreiben zwingen müssen. Man macht es doch, weil es einem Spaß macht, oder nicht? Und seine Freizeit, die ja auch nicht gerade üppig ist, sollte man schließlich mit etwas verbringen, was man aus tiefstem Herzen gerne tut?aas_image_2017_03

Ich kann sagen, dass das Schreiben zu den Dingen gehört, die mich in meinem Leben am glücklichsten machen und trotzdem muss ich mich immer mal wieder an den Schreibtisch zwingen. Vielleicht weil gerade eine Szene anliegt, bei der ich fürchte, dass ich sie nicht gut hinbekommen werde. Vielleicht weil ich einfach längere Zeit zu müde war oder wirklich zu wenig Zeit hatte um zu schreiben und es mir dann schwerfällt, zu einem „work in progress“ zurück zu kehren, das noch nicht fertig ist. Vielleicht auch, weil mir eine neue Geschichte eingefallen ist, die ich viel lieber schreiben möchte und mich für die bereits angefangene nicht mehr wirklich motivieren kann. Was auch immer es ist: Manchmal muss man sich eben einfach zwingen.

Ich halte es nämlich für wichtig, dass man es schafft diese innere Barriere zu überwinden und auch etwas fertig zu stellen, wenn es einem vielleicht in diesem Augenblick nicht mehr den größten Spaß macht. Natürlich bleibt das im Endeffekt jedem selbst überlassen und es schadet ja auch nicht, wenn man viele angefangene Geschichten hat und einem das Anfangen immer wieder Spaß macht. Ich habe selbst auch einige stories, die ich nicht zu Ende gebracht habe. Aber für mich bleibt dann immer ein unbefriedigendes Gefühl zurück. Eigentlich habe ich auch immer noch vor, zu diesen Geschichten zurück zu kehren und sie doch noch fertig zu schreiben. Denn das Gefühl, etwas wirklich beendet zu haben fühlt sich für mich einfach fantastisch an. Es ist schön, etwas vollständiges geschaffen zu haben, etwas das in sich abgeschlossen und dadurch eine eigene kleine Welt ist.

Dieses Gefühl ist es mir Wert, dass ich hin und wieder auch kleine Kämpfe mit mir selber ausfechte, wenn ich mich am liebsten mit einem unfertigen Manuskript gar nicht mehr befassen möchte. Manchmal denkt man ja auch nur, dass die Hürde extrem hoch ist und wenn man dann den ersten Satz geschrieben hat, ist man schon wieder in der Geschichte drin und kommt sogar besser vorwärts, als vor der Pause. Natürlich nicht immer und es kommt auch vor, dass ich mir ein Kapitel regelrecht abringen muss, aber spätestens dann war es bisher immer so, dass ich mir die Geschichte und die Charaktere wieder soweit angeeignet hatte, dass ich auch gut weiterschreiben konnte.

Vielleicht kann man das Schreiben auch ganz gut mit anderen Hobbies vergleichen, zum Beispiel dem Stricken. Man macht es, weil es einem Spaß macht, aber das Ziel ist es natürlich auch, ein Projekt fertig zu stellen. Und auch hier muss man sich eben manchmal dazu zwingen die Arbeit wiederaufzunehmen, eine schwierige Stelle fertig zu stellen oder weiter zu machen, wenn man einen Teil wieder aufribbeln musste, weil einem ein Fehler unterlaufen ist.

Einige Schreibratgeber raten einem auch, jeden Tag zumindest ein paar Worte zu schreiben und keine Pausen einzulegen, weil es dann sein kann, dass einem die Geschichte entgleitet. Das klingt einleuchtend, aber bei mir ist es so, dass ich einfach nicht jeden Tag schreiben kann und vielleicht sogar irgendwann die Lust an dem Hobby verlieren würde, wenn ich mich dann trotzdem zwinge. Auch gedanklich kann ich mich nicht in jeder Gefühlslage mit einem Roman befassen. Vielleicht führt das dazu, dass ich manchmal ins Stocken gerate und es auch mal vorkommt, dass ich eine Geschichte abbreche, aber immerhin erhalte ich mir meine Liebe zum Schreiben und das ist es mir Wert.

Im Moment bin ich gerade dabei einen Roman zu beenden, der jetzt knapp über 70.000 Wörter hat und ich freue mich richtig darüber, dass es mir vermutlich gelingen wird, ihn fertig zu stellen. Das Ende ist bereits gut überlegt und gerade bin ich auch wieder in einer Phase in der mir das Schreiben leichtfällt.

Wie ist es bei dir im Moment? Fällt es dir in jeder Situation leicht zu schreiben oder musst du dich auch manchmal zwingen? Schreibst du jeden Tag oder brauchst du ebenfalls Pausen?

Natürlich, wenn man wie ich das Schreiben als Hobby betreibt, sollte man sich eigentlich nicht zum Schreiben zwingen müssen. Man macht es doch, weil es einem Spaß macht, oder nicht? Und seine Freizeit, die ja auch nicht gerade üppig ist, sollte man schließlich mit etwas verbringen, was man aus tiefstem Herzen gerne tut?

Ich kann sagen, dass das Schreiben zu den Dingen gehört, die mich in meinem Leben am glücklichsten machen und trotzdem muss ich mich immer mal wieder an den Schreibtisch zwingen. Vielleicht weil gerade eine Szene anliegt, bei der ich fürchte, dass ich sie nicht gut hinbekommen werde. Vielleicht weil ich einfach längere Zeit zu müde war oder wirklich zu wenig Zeit hatte um zu schreiben und es mir dann schwerfällt, zu einem „work in progress“ zurück zu kehren, das noch nicht fertig ist. Vielleicht auch, weil mir eine neue Geschichte eingefallen ist, die ich viel lieber schreiben möchte und mich für die bereits angefangene nicht mehr wirklich motivieren kann. Was auch immer es ist: Manchmal muss man sich eben einfach zwingen.

Ich halte es nämlich für wichtig, dass man es schafft diese innere Barriere zu überwinden und auch etwas fertig zu stellen, wenn es einem vielleicht in diesem Augenblick nicht mehr den größten Spaß macht. Natürlich bleibt das im Endeffekt jedem selbst überlassen und es schadet ja auch nicht, wenn man viele angefangene Geschichten hat und einem das Anfangen immer wieder Spaß macht. Ich habe selbst auch einige stories, die ich nicht zu Ende gebracht habe. Aber für mich bleibt dann immer ein unbefriedigendes Gefühl zurück. Eigentlich habe ich auch immer noch vor, zu diesen Geschichten zurück zu kehren und sie doch noch fertig zu schreiben. Denn das Gefühl, etwas wirklich beendet zu haben fühlt sich für mich einfach fantastisch an. Es ist schön, etwas vollständiges geschaffen zu haben, etwas das in sich abgeschlossen und dadurch eine eigene kleine Welt ist.

Dieses Gefühl ist es mir Wert, dass ich hin und wieder auch kleine Kämpfe mit mir selber ausfechte, wenn ich mich am liebsten mit einem unfertigen Manuskript gar nicht mehr befassen möchte. Manchmal denkt man ja auch nur, dass die Hürde extrem hoch ist und wenn man dann den ersten Satz geschrieben hat, ist man schon wieder in der Geschichte drin und kommt sogar besser vorwärts, als vor der Pause. Natürlich nicht immer und es kommt auch vor, dass ich mir ein Kapitel regelrecht abringen muss, aber spätestens dann war es bisher immer so, dass ich mir die Geschichte und die Charaktere wieder soweit angeeignet hatte, dass ich auch gut weiterschreiben konnte.

Vielleicht kann man das Schreiben auch ganz gut mit anderen Hobbies vergleichen, zum Beispiel dem Stricken. Man macht es, weil es einem Spaß macht, aber das Ziel ist es natürlich auch, ein Projekt fertig zu stellen. Und auch hier muss man sich eben manchmal dazu zwingen die Arbeit wiederaufzunehmen, eine schwierige Stelle fertig zu stellen oder weiter zu machen, wenn man einen Teil wieder aufribbeln musste, weil einem ein Fehler unterlaufen ist.

Einige Schreibratgeber raten einem auch, jeden Tag zumindest ein paar Worte zu schreiben und keine Pausen einzulegen, weil es dann sein kann, dass einem die Geschichte entgleitet. Das klingt einleuchtend, aber bei mir ist es so, dass ich einfach nicht jeden Tag schreiben kann und vielleicht sogar irgendwann die Lust an dem Hobby verlieren würde, wenn ich mich dann trotzdem zwinge. Auch gedanklich kann ich mich nicht in jeder Gefühlslage mit einem Roman befassen. Vielleicht führt das dazu, dass ich manchmal ins Stocken gerate und es auch mal vorkommt, dass ich eine Geschichte abbreche, aber immerhin erhalte ich mir meine Liebe zum Schreiben und das ist es mir Wert.

Im Moment bin ich gerade dabei einen Roman zu beenden, der jetzt knapp über 70.000 Wörter hat und ich freue mich richtig darüber, dass es mir vermutlich gelingen wird, ihn fertig zu stellen. Das Ende ist bereits gut überlegt und gerade bin ich auch wieder in einer Phase in der mir das Schreiben leichtfällt.

Wie ist es bei dir im Moment? Fällt es dir in jeder Situation leicht zu schreiben oder musst du dich auch manchmal zwingen? Schreibst du jeden Tag oder brauchst du ebenfalls Pausen?

One thought on “Zum Schreiben zwingen?

  1. Ich glaube, fast jeder kennt diese Momente, in denen Schreiben eine Qual und kein Vergnügen ist – aber das Dranbleiben lohnt sich in der Regel, weil der Augenblick der Überwindung oft viel härter ist als die eigentlich Arbeit. Und weil die Freude über das was dabei entsteht allen Unwillen wieder wett macht 🙂

    Aber: man sollte es denke ich nicht übertreiben mit dem Zwang. Wenn mir gerade keine Deadline im Nacken sitzt und es eine Phase ist, in der jedes Wort weh tut, dann warte ich auch einfach mal ab, bis die Lust am Schreiben zurückkommt. Das finde ich völlig in Ordnung und ich fahre auch nicht schlecht damit, Ratgeber hin oder her. Am Ende muss jeder seinen eigenen Weg finden und Schreibtipps betrachte ich grundsätzlich als Anregung – nicht als zwingende Maßnahme 😉

    Liebe Grüße,
    Myriam

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