Ein Blick zurück

2019 neigt sich dem Ende zu und ich möchte euch gerne noch einen kleinen Rückblick auf mein Schreibjahr

rain of snow in town painting
Photo by Lisa Fotios on Pexels.com

geben.

Es war für mich in vieler Hinsicht ein wichtiges Jahr, in dem ich einige neue Schritte gegangen bin, die mir auch persönlich wichtig waren. Zum einen habe ich endlich eine Entscheidung getroffen, was meinen Roman „Der dreizehnte Prinz“ angeht. Ich habe ja hin  und her überlegt, ob self-publishing für mich der richtige Weg ist und habe jetzt, nachdem ich ihn noch einmal überarbeitet habe den Entschluss gefasst, ihn erstmal ein paar kleinen Fantasy Verlagen vorzustellen.

Folglich habe ich ein Exposé geschrieben und bestimmt zwanzig Mal überarbeitet. Das fiel mir wirklich nicht leicht, obwohl ich sogar einige Schreibratgeber dazu gelesen habe. (Zum Beispiel „Drei Seiten für ein Exposé“ von Hans Peter Roentgen. Es war unheimlich schwierig, zu entscheiden was von dem, das im Roman passiert, auch im Exposé untergebracht werden musste, damit es sich einerseits kurzweilig liest, andererseits aber auch verständlich ist.

Einen Lebenslauf hatte ich bereits, diese musste ich nur überarbeiten und die 30 Seiten, die man meist als Leseprobe anhängen sollte, habe ich auch nochmal ganz genau auf Fehler überprüft. Ich habe mich entschieden, das Manuskript an mehrere Fantasy Kleinverlage zu schicken und mir ist bewusst, dass meine Chancen alles andere als gut sind, zumal ich noch nichts veröffentlicht habe. Trotzdem hat es sich gut angefühlt, diesen Schritt zu wagen und es geht mir gut damit. Mich hat es auch sehr dazu motiviert, weiter zu schreiben und ich bin noch nicht einmal ungeduldig.

Meinen zweiten Roman „Schweigen ist ein dunkler Ort“ habe ich inzwischen auch überarbeitet und werde mich demnächst auf die Suche nach Beta-Lesern für den Anfang machen. Da es sich dabei nicht um Fantasy handelt und es für das Genre Young Adult/LGBT nicht so viele Kleinverlage gibt, werde ich vermutlich versuchen, eine Agentur dafür zu finden.

Inzwischen habe ich auch meinen dritten Roman angefangen und nachdem ich wirklich lange mit mir gehadert habe, werde ich diesen auf Englisch verfassen. Fanfiction schreiben fällt mir sogar auf Englisch leichter und auch wenn ich nicht perfekt in der Sprache bin, fühle ich mich in ihr doch sehr wohl und habe oft das Gefühl sogar eher das ausdrücken zu können, was ich sagen möchte. Auch diese Entscheidung war ein wichtiger Schritt für mich.

brown and green maple leaf
Photo by Ylanite Koppens on Pexels.com

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr wieder einige fanfiction verfasst und weiterhin bedeutet mir jedes feedback unheimlich viel, weil ich das Gefühl habe, dass es mich mit anderen Menschen verbindet, wenn jemand meine Geschichten liest und etwas dazu schreibt.

Privat habe ich auch wieder mehr Zeit für eigene Projekte. Meine Zwillinge werden im März vier und lassen mir wieder etwas mehr Luft. Der neunjährige kann sich ja schon länger gut auch mal alleine beschäftigen, so dass ich vor allem abends mehr Zeit zum Schreiben habe. Und die Zeit um und nach Weihnachten war für mich immer schon eine Jahreszeit, in der ich viel geschrieben habe.

Gerne halte ich euch auch im nächsten Jahr auf dem Laufenden, was meine Bewerbungen und Fortschritte bei meinen Geschichten angeht. Und wenn jemand Lust hat, Testleser für die ersten Seiten von „Schweigen ist ein dunkler Ort“ zu sein, meldet euch gerne bei mir. Es handelt sich um einen Young Adult LGBT Roman mit Krimi Elementen.

3 Gedanken zu „Ein Blick zurück

  1. Es hat mich sehr gefreut zu lesen, dass noch ein deutschsprachiger Autor einen Roman auf Englisch verfasst. Ich habe diesen November auch einen Roman auf Englisch geschrieben aus den gleichen Gründen. Er muss aber erst noch gründlich und mehrmals überarbeitet werden. Ich frage mich, wie es da mit Verlagen aussieht.

    Jedenfalls wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben.

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    1. Hallo! Das klingt so als hätten Sie den National Writing Month zum Schreiben genutzt? 🙂
      Ich freue mich auch zu hören, dass noch jemand sich an dieses Unterfangen wagt. Manchmal ist es ja schon etwas schwierig, nicht in der eigenen Muttersprache zu schreiben, aber ich glaube, dass gerade das eben auch Vorteile haben kann. Ich habe immer noch das Gefühl, jetzt besser das ausdrücken zu können, was ich sagen möchte, auch wenn es vielleicht manchmal etwas länger dauert. Ich hoffe wir können in Kontakt bleiben!

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      1. Ja, das habe ich ^^. Ich habe alles auf meinem Handy geschrieben – so hatte ich meine Dokumente bei jeder Idee und jeder freien Minute griffbereit. Und das hat die Sache um einiges erleichtert. Und ja, an einigen Stellen war es schwierig und manchmal fallen einem die einfachsten Worte nicht ein. Aber es wäre komisch gewesen auf deutsch zu schreiben da ich unbedingt so viele Fanfiction Elemente wie möglich da reinpacken wollte.

        Ich hoffe auch, wir können in Kontakt bleiben! 🙂

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