Warum schreibe ich so schlecht?

Es ist schon ein sehr deprimierendes Gefühl, wenn man das, was man eigentlich in seinen Geschichten darstellen möchte nicht ausdrücken kann. Manchmal geht es mir so, dass ich einen Ort oder auch eine Art von Gefühl ganz genau im Kopf habe, es regelrecht selbst empfinde oder vor mir sehe. Und dennoch gelingt es mir nicht, es auf Papier zu bringen. Das was ich schreibe wirkt in meinen Augen dann fahl und nichtssagend oder im schlimmsten Fall sogar lächerlich.aas_image_2018_02

Und dann lese ich manchmal den Anfang eines Romans und muss erstmal kurz aufhören, weil ich so beeindruckt bin von der Kraft der Sprache, der Schönheit des ersten Satzes oder der Innigkeit, mit der ich sofort in die Geschichte hineingezogen werde. Da ich mir bewusst das Lesen nicht durch das Schreiben zerstören lassen will, freue ich mich jedes Mal, wenn ich so etwas für mich entdecke und versuche herauszufinden was es ist, das mich daran so sehr anzieht. Zuletzt ging es mir so, als ich die ersten Seiten von „The Fifth Season“ von N. K. Jemisin gelesen habe, weil ihre Art zu schreiben etwas so Poetisches und heimsuchendes hatte. Außerdem hatte ich das Gefühl, so eine Art von Anfang noch nie gelesen zu haben. Den Hugo Award 2016 hat sie in meinen Augen wirklich verdient.

Natürlich versuche ich meinen eigenen Schreibstil ständig zu verbessern, aber mir ist bewusst, dass ich dabei gewisse Grenzen habe. Ich bin schon sehr froh, dass es mir meistens gelingt, das was ich sagen will in Worte zu fassen, so dass ich denke ich kann es auch einem Leser vermitteln. Daran wirklich ganz besondere Bilder oder Charaktere entstehen zu lassen, muss ich meiner Meinung nach noch arbeiten.

In diesem Beitrag geht es mir aber eher um das lähmende Gefühl, das mich überkommt, wenn ich denke ich schreibe zu schlecht für das, was ich in meinen Geschichten darstellen will. Denn dieses Gefühl hat wenig mit Selbstreflexion zu tun, die mir hilft mich zu verbessern, sondern hält mich eher davon ab zu schreiben. Denn wenn ich nicht aufschreibe, was mir als Geschichte im Kopf herumspukt, kann ich mir ja selbst vormachen, dass es ganz großartig wäre, wenn ich es aufschreiben würde. Es handelt sich also eher um Selbstbetrug, wenn ich es auf Grund dieses Gefühls nicht einmal versuche.

Deswegen habe ich mir vorgenommen, gar nicht mehr so viel darüber nachzudenken, ob ich zu schlecht schreibe, sondern mich auf das zu konzentrieren was ich an meinem Schreibstil verbessern kann und nicht zu streng mit mir selbst zu sein, wenn ich einen Satz lese, den ich grauenvoll finde. Ich werde weiterhin kritisch mit mir sein, aber ich werde nicht mehr infrage stellen, ob ich überhaupt schreiben sollte, sondern lieber so viel wie irgend möglich schreiben, am besten jeden Tag. Und natürlich auch das schreiben, was ich gerne schreiben möchte und nicht nur das von dem ich denke, dass meine Fähigkeiten dafür ausreichen. Wenn dann mal ein Satz oder vielleicht auch eine ganze Seite dabei ist, die mich überrascht, weil sie meine Überwartungen übertrifft, dann werde ich stolz auf mich sein. Ich werde an viele Autoren nicht herankommen, da ich meiner Meinung nach schon ziemlich dafür arbeiten musste, meine Geschichten gut lesbar zu machen, was anderen mehr oder weniger in die Wiege gelegt zu sein scheint. Aber umso glücklicher werde ich sein, wenn ich das Gefühl habe, ein neues Level des Ausdrucksvermögens zu erreicht haben. Das soll ja ungefähr nach jeweils 500.000 Wörtern passieren.

Ach ja und ich werde versuchen, nicht mehr so viele Adverbien zu verwenden…

Es ist schon ein sehr deprimierendes Gefühl, wenn man das, was man eigentlich in seinen Geschichten darstellen möchte nicht ausdrücken kann. Manchmal geht es mir so, dass ich einen Ort oder auch eine Art von Gefühl ganz genau im Kopf habe, es regelrecht selbst empfinde oder vor mir sehe. Und dennoch gelingt es mir nicht, es auf Papier zu bringen. Das was ich schreibe wirkt in meinen Augen dann fahl und nichtssagend oder im schlimmsten Fall sogar lächerlich.

Und dann lese ich manchmal den Anfang eines Romans und muss erstmal kurz aufhören, weil ich so beeindruckt bin von der Kraft der Sprache, der Schönheit des ersten Satzes oder der Innigkeit, mit der ich sofort in die Geschichte hineingezogen werde. Da ich mir bewusst das Lesen nicht durch das Schreiben zerstören lassen will, freue ich mich jedes Mal, wenn ich so etwas für mich entdecke und versuche herauszufinden was es ist, das mich daran so sehr anzieht. Zuletzt ging es mir so, als ich die ersten Seiten von „The Fifth Season“ von N. K. Jemisin gelesen habe, weil ihre Art zu schreiben etwas so Poetisches und heimsuchendes hatte. Außerdem hatte ich das Gefühl, so eine Art von Anfang noch nie gelesen zu haben. Den Hugo Award 2016 hat sie in meinen Augen wirklich verdient.

Natürlich versuche ich meinen eigenen Schreibstil ständig zu verbessern, aber mir ist bewusst, dass ich dabei gewisse Grenzen habe. Ich bin schon sehr froh, dass es mir meistens gelingt, das was ich sagen will in Worte zu fassen, so dass ich denke ich kann es auch einem Leser vermitteln. Daran wirklich ganz besondere Bilder oder Charaktere entstehen zu lassen, muss ich meiner Meinung nach noch arbeiten.

In diesem Beitrag geht es mir aber eher um das lähmende Gefühl, das mich überkommt, wenn ich denke ich schreibe zu schlecht für das, was ich in meinen Geschichten darstellen will. Denn dieses Gefühl hat wenig mit Selbstreflexion zu tun, die mir hilft mich zu verbessern, sondern hält mich eher davon ab zu schreiben. Denn wenn ich nicht aufschreibe, was mir als Geschichte im Kopf herumspukt, kann ich mir ja selbst vormachen, dass es ganz großartig wäre, wenn ich es aufschreiben würde. Es handelt sich also eher um Selbstbetrug, wenn ich es auf Grund dieses Gefühls nicht einmal versuche.

Deswegen habe ich mir vorgenommen, gar nicht mehr so viel darüber nachzudenken, ob ich zu schlecht schreibe, sondern mich auf das zu konzentrieren was ich an meinem Schreibstil verbessern kann und nicht zu streng mit mir selbst zu sein, wenn ich einen Satz lese, den ich grauenvoll finde. Ich werde weiterhin kritisch mit mir sein, aber ich werde nicht mehr infrage stellen, ob ich überhaupt schreiben sollte, sondern lieber so viel wie irgend möglich schreiben, am besten jeden Tag. Und natürlich auch das schreiben, was ich gerne schreiben möchte und nicht nur das von dem ich denke, dass meine Fähigkeiten dafür ausreichen. Wenn dann mal ein Satz oder vielleicht auch eine ganze Seite dabei ist, die mich überrascht, weil sie meine Überwartungen übertrifft, dann werde ich stolz auf mich sein. Ich werde an viele Autoren nicht herankommen, da ich meiner Meinung nach schon ziemlich dafür arbeiten musste, meine Geschichten gut lesbar zu machen, was anderen mehr oder weniger in die Wiege gelegt zu sein scheint. Aber umso glücklicher werde ich sein, wenn ich das Gefühl habe, ein neues Level des Ausdrucksvermögens zu erreicht haben. Das soll ja ungefähr nach jeweils 500.000 Wörtern passieren.

Ach ja und ich werde versuchen, nicht mehr so viele Adverbien zu verwenden…

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